| | | |
|
[Index]
[Hinfahrt]
[Madrid]
[Toledo]
[Burgos]
[Zaragoza]
[Barcelona]
[Heimreise]
[Fotos]
[Links]
[e-cards]
|
|
|
<<Zurück
Vor>>
|
|
_______ |
 |
Diesen Tag hatten wir, da alle Museen geschlossen hatten(zumindest glaubten wir das bis zu diesem Zeitpunkt noch . . .), für eine Tagestour zum Escorial reserviert, mit einer der Cercanías(die spanischen Nahverkehrszüge) in knapp einer dreiviertelstunde zu erreichen. Vom Bahnhof aus ist der eigentliche Escorial(der Königspalast) allerdings noch ein Stückchen entfernt, was wir allerdings erst realisierten, als der Bus, in den komischerweise alle anderen eingestiegen waren, schon längst weg war. |
| Messerscharf schließend, dass der nächste dann wohl kommen würde, wenn auch der nächste Zug am Bahnhof ankam, liefen wir ein wenig umher und sonnten uns schließlich auf einer Bank. Soweit, so gut. Endlich im Bus(Ticket, egal wie weit, 130Ptas) gondelten wir also durch den Escorial, naiverweise annehmend, wir könnten die richtige Haltestelle unmöglich versäumen. Beunruhigt wurden wir erst, als der Busfahrer uns und ein hinter uns sitzendes junges Pärchen verdutzt fragte, wo zum Teufel wir eigentlich hin wollten, dies hier sei seine Endstation. Nach der fälligen Erklärung wurde uns erklärt, wir müßten wiederum in einen anderen Bus steigen und damit bis zum Busbahnhof fahren, von da aus sei es nicht weit zu Fuß. Erste Vermutungen wurden geäußert, dass der Escorial außerdem geschlossen sei. |
| Aber na ja, immerhin mußten wir dank unseres Busfahrers nicht erneut bezahlen, und so döppelten wir dem netten Pärchen, das aus einem Engländer und einer Spanierin bestand, Richtung Escorial hinterher. Der war allerdings wirklich geschlossen, also wurden nur ein paar Fotos von außen gemacht und nach dem vergeblichen Suchen nach der Touristeninfo machten wir uns schon gegen 14 Uhr wieder auf den Heimweg. |  |
|
Man könnte diesen mißglückten Ausflug in etwa so zusammenfassen, wie Moni es in einer Karte an ihre Eltern getan hat: Man steigt in einen Zug zum Escorial, kommt an einem Bahnhof an, der El Escorial heißt, fährt mit dem Bus zunächst zu allen falschen Stationen, in deren Namen zumindest Escorial vorkommt, die alle auf einem Berg liegen, der El Escorial heißt, beendet seine Odyssee zunächst am Busbahnhof namens El Escorial um dann tatsächlich vor dem Escorial zu stehen, der selbstverständlich geschlossen ist.
Aber na ja, spätestens da wußten wir, dass auf den praktischen Teil im Reiseführer nicht so unbedingt Verlass ist.
Den Rest des Tages verbrachten wir dann mit Obstessen auf unserem Zimmer und einer Mini-Shoppingtour. Der Klassiker des spanischen Kaufhauses, El Corte Inglés genannt, bietet alles, was das Herz begehrt, mindestens fünfstöckig und mit so großen Etagen, dass nicht nur ich mich gnadenlos innerhalb einer verlaufen kann.
Es liegt zentral in einer Seitenstraße an der Puerta del Sol und hat Mo-Sa durchgehend von 10-22 Uhr geöffnet.
Abendessen dann wiederum bei Pans&Company, wo jeder inzwischen seinen Lieblingsbocadillo gefunden hatte.
|
|
<<Zurück
^Top^ Vor>>
|