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Madrid, 22.8.2000
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_______ Das dann doch nicht alle Museen montags geschlossen haben, wurde uns schmerzlich bewußt, als wir vor dem Museum Arte de la Reina Sofia standen, in dem u.a. Picassos Guernica hängt, das bekannteste Gemälde zum spanischen Bürgerkrieg. Na ja, dann hätten wir da wohl gestern reingehen können . . . Mit der Ehre konnten wir uns allerdings etwas ansehen, das wir sonst verpaßt hätten: den Bahnhof Atocha, in dem ein kleiner aber feiner tropischer Garten angelegt worden ist. Danach schlenderten wir am Büchermarkt vorbei zum Parque del Buen Retiro, der den Vergleich mit anderen schönen spanischen Parks nicht zu scheuen braucht. Dort schrieben wir dann bei Äpfeln und Keksen gemütlich Postkarten an unsere Verwandten und Freunde, um uns danach zur Biblioteca Nacional aufzumachen, die im Reiseführer wärmstens empfohlen wurde.Das Museu de la Reina Sofia
Parque del Buen Retiro Allerdings blieb es bei dem Blick auf die schöne Fassade, da die Garderobenfrau uns, trotz Hinweisschildern auf das Museum, sagte, man könne hier nichts besichtigen, sondern nur als Bibliotheksnutzer lesen. Anschließend gingen wir zum Columbusdenkmal und sahen uns das Literatencafé Gijón an, das zwar ganz schön, aber zumindest auf den ersten Blick nichts besonderes (mehr) ist.
Die Jugendherberge direkt in Toledo hatte laut Jugendherbergsführer geschlossen, also riefen wir bei einer anderen an, die der Adresse nach zu urteilen ebenfalls bei Toledo zu liegen schien, man bemerke die Wortwahl, und reservierten für 2 Nächte.
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© 2000 by Ursula Kania. Nachdruck, auch auszugsweise, nur nach vorheriger Genehmigung!